So funktioniert erfolgreiches Buchmarketing mit Buchtrailern
von Diplom-Regisseur Thomas Wagner
In diesem Artikel schauen wir hinter die Kulissen eines professionellen Buchtrailers. Es geht um Produktion, Marketing, Dramaturgie und um konkrete Tipps, die du sofort für dein eigenes Buchmarketing nutzen kannst.
Du lernst, wie man einen Buchtrailer aufbaut, welche Elemente Spannung und Aufmerksamkeit erzeugen und warum das Ende eines Trailers so wichtig ist.
Außerdem erfährst du, wie ein professioneller Buchtrailer wirklich gemacht wird – von der Planung bis zur Umsetzung. Du bekommst alle Infos, die normalerweise im Hintergrund bleiben.
✨ Tipp: Wenn du die Inhalte lieber direkt in der Praxis sehen möchtest, findest du hier auch das passende Video zum Artikel – inklusive konkreter Praxisbeispiele.
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Ich kann leider nicht auf die andere Seite gucken, aber ich hoffe, es ist okay, wenn ich dich duze. Wir sitzen ja irgendwie alle gemeinsam an einem großen Tisch und möchten tolle Bücher schreiben und verkaufen.
Bitte sieh dir diesen Buchtrailer zum Einstieg an:
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Vielleicht denkst du jetzt auch: Boah, wie frech – der Typ macht schon in den ersten Sekunden Werbung für sein Buch.
Nein, darum geht es nicht. Ich mache Werbung für Buchtrailer. Dass ich meinen eigenen Trailer verwende, hat 2 Gründe: Zum einen habe ich die Nutzungsrechte am Material und zum anderen weiß ich genau, warum, was an welcher Stelle gemacht wurde. Und das ist nicht nur interessant für dich, ich verspreche dir auch, du wirst davon profitieren …
Denn ich werde dir die komplette Trailer-Produktion erklären von der ersten Idee, zum Konzept, über die Auswahl von Bild- und Tonmaterial bis hin zum fertigen Sound-Design. Und das ist internes Wissen – das wir eigentlich nicht verraten. Denn wir produzieren mit der Trailerpraxis selbst Buchtrailer für Autorinnen und Autoren – und verdienen unser Geld damit.
Ich möchte aber, dass du in diesem Artikel ganz viele neue Erkenntnisse mitnimmst und für dich gewinnbringend einsetzt. Sei es, weil du selbst einen Trailer schneiden möchtest, oder auch, weil du ein Skript, ein Drehbuch für einen Trailer entwickeln möchtest – den wir dann oder eine andere Filmproduktion für dich umsetzen. Vielleicht hast du auch schon einen Buchtrailer oder überlegst, einen zu machen …?
Ich werde dir viele praktische Tipps mit auf den Weg geben. Da auch ein Videotrailer – genauso wie jeder andere Film – einem dramaturgischen Aufbau folgt, erkläre ich dir zum Beispiel, wie du einen eigenen Trailer sinnvoll strukturierst. Du erfährst auch, wann du welche Informationen dem Zuschauer geben musst und was du unbedingt am Ende des Trailers tun solltest!
Doch fangen wir weiter vorne an: Warum überhaupt solltest du einen Videotrailer für dein Buch haben? Was sind die Vorteile? Und gibt es vielleicht sogar Nachteile? Was muss ich beachten? Und was darf ich auf gar keinen Fall tun? Wie setze ich meinen Buchtrailer geschickt im Marketing ein?
Solche und ähnliche Fragen werden uns in der Trailerpraxis oft gestellt. Ich werde sie dir beantworten.
Damit du weißt, warum ausgerechnet ich hier Antworten gebe, erlaube mir kurz, dass ich mich nochmal vorstelle.
Wer ist Thomas Wagner?
Ich bin Gründer der Trailerpraxis, Autor und Filmemacher.
Und ich liebe Geschichten – egal ob diese als Buch, Hörspiel oder als Film erzählt werden. Ich lasse mich gerne entführen in fremde Welten und lerne gerne dazu.
Das Filmemachen habe ich an der Filmakademie Baden-Württemberg fast 5 Jahre studiert. Ich habe ein Diplom als Regisseur, eine Drehbuchausbildung, und ich drehe seit 30 Jahren professionelle Filme. Seit über 10 Jahren auch als Vater für meine Familie. … Und ich vertreibe Soft- und Hardware für den Videoschnitt mit meinem Filmpraxis-Team.
Die Leidenschaft für Geschichten lebe ich auch als Autor aus. Ich schreibe Bücher in unterschiedlichen Genres. Und in der Trailerpraxis kommt das Beste aus allem zusammen.
Hier siehst du mich auf dem Weg zur Buchmesse Frankurt:
Was ist die Trailerpraxis?
Die Trailerpraxis ist eine Filmproduktion, spezialisiert auf bildstarke Trailer für alle Branchen – ähnlich den beliebten Trailern für Kinofilme. Das Besondere: Wir liefern Buchtrailer in Kinoqualität zum Festpreis. Und wenn du bei uns einen Trailer produzieren lässt, bezahlst du erst, wenn du auch komplett zufrieden bist.
Falls du dich von Beispielen inspirieren lassen möchtest, findest du hier auf der Webseite viele Buchtrailer sortiert nach Themen. Denn viele Autorinnen und Autoren nutzen bereits Buchtrailer für Ihr Marketing.
Warum werden Buchtrailer immer beliebter?
Das hat viele Gründe. In der heutigen Zeit werden Trailer immer wichtiger. Oder, etwas heruntergebrochen: Videos bzw. Bewegtbilder werden immer wichtiger. Warum? Die Leute möchten es schön bequem haben beim Konsumieren von Informationen. Und: Videos eignen sich hierfür hervorragend. Ein virtueller Besucher wird sich eher ein Video ansehen als einen Text durchlesen. Er mag es behaglich. Leider hat sich die Aufmerksamkeitsspanne der Zuschauerinnen und Zuschauer durch das Internet und durch die Nutzung von Sozialen Medien drastisch reduziert. Schon 3 Sekunden „Einführung“ können zu viel sein – und schwupps ist der Mensch mit einem Klick schon wieder weg. Denn alles ist genau jetzt nur einen „Klick“ entfernt.
Auf der anderen Seite sucht er nach Information, nach Unterhaltung und Ablenkung. Der immense Erfolg von TikTok beweist es. Da gibt es nur kleine Häppchen in Bild und Ton, dazu unterhaltsam. Video lässt sich einfach konsumieren, sogar nebenbei.
Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Es liegt auch daran, dass viele Autorinnen und Autoren schon extrem viel im Bereich Marketing ausprobiert haben und jetzt das nächste Ziel vor Augen haben: Videomarketing! Und da gehören Buchtrailer einfach dazu.
Außerdem ist es deutlich günstiger geworden, Trailer zu produzieren. Es muss nicht mehr selbst gedreht werden. Es gibt hochwertige Bibliotheken mit tollen Videos, Fotos und Musik. Teilweise sogar komplett umsonst. Dazu kommen die Möglichkeiten von KI-generiertem Content.
Aber es gibt noch einen anderen Grund: Das klassische und lineare Fernsehen ist aus der Mode. Wir alle schauen Filme auf Netflix, Disney, Amazon Prime, Sky oder stöbern in den Mediatheken der TV-Sender. Filmtrailer sind uns daher vertraut. Sie helfen uns eine Entscheidung zutreffen, was wir als Nächstes erleben möchten. Ein Buchtrailer funktioniert genauso.
Warum sollte ich als Autorin oder Autor einen Buchtrailer einsetzen?
Was sind die Vorteile?
Es gibt viele gute Gründe, einen Buchtrailer zu produzieren.
Zunächst: Menschen lieben Videos. Und auch Facebook, Google & Co. lieben Videos. Mit einem Videotrailer platzierst du dein Buch ganz weit oben in den Suchergebnissen. Allein, dass du ein Video auf deiner Webseite hast, honoriert Google vermutlich mit einem besseren Ranking. Denn Google weiß: Webseiten mit Videos sind für Besucher viel interessanter – weil die meisten Besucher einfach zu bequem sind, um Texte zu lesen. Video-Content gewinnt immer! Die Verweildauer deiner Besucher auf Webseiten wird durch Video-Inhalte meist kräftig ansteigen, die zeitlich gemessene Absprungrate dagegen spürbar minimiert werden.
Damit steigerst du deine Reichweite, bekommst mehr Besucher, mehr Aufmerksamkeit. Das Interesse an deinen Projekten steigt, du erhältst mehr Interaktionen auf deine Angebote und kannst deine Botschaft in der Breite kommunizieren.
Mit einem professionellen Videotrailer hinterlässt du also nicht nur einen guten Eindruck, du lässt es auch ordentlich in der Kasse klingeln. Mehr Reichweite bedeutet mehr Umsatz.
Ein Buchtrailer kann dir sogar dabei helfen, überhaupt erst das Interesse an deinem Buch zu wecken – besonders bei Leserinnen und Lesern die dich noch nicht kennen. Dazu bietet ein Buchtrailer eine visuelle Darstellung deines Buches und der Stimmung in der Geschichte. So bekommen potenzielle Leserinnen und Leser leicht einen Eindruck von der Handlung und dem Stil. Ein Buchtrailer kann starke Gefühle wecken und Leser dazu bringen, sich stärker mit deinem Buch zu identifizieren – und das Buch natürlich überhaupt erst mal zu kaufen.
Dazu lassen sich Buchtrailer hervorragend im organischen und im bezahlten Marketing einsetzen. Allein, dass du einen Buchtrailer auf Social-Media-Plattformen veröffentlichen kannst, erhöht schon deine Präsenz und Reichweite. Und natürlich stärkst du damit auch ganz nebenbei deine Autorenmarke.
Funktionieren Buchtrailer für Romane und Sachbücher gleich gut?
Ja. Buchtrailer funktionieren für Romane und Sachbücher. Wir machen da auch keinen Unterschied in der Produktion. Denn die Zutaten sind die gleichen. Aber die Ansprache ist oft anders. Bei Sachbüchern empfiehlt sich die Autorin oder der Autor als Experte mit Fachwissen. Als Romanautor bin ich eher dein Kumpel, der dich gut unterhalten will. Zusammen haben wir im Idealfall eine tolle Zeit, lachen und weinen gemeinsam und haben vielleicht sogar Angst, wenn es besonders spannend wird.
Unterhaltung bei einem Sachbuch ist natürlich auch wünschenswert. Aber darum geht es nicht im Wesentlichen. Bei einem Sachbuch geht es darum, der Leserin und dem Leser eine bestimmte Information zu vermitteln oder eine Lösung anzubieten für ein Problem. Und ein Buchtrailer für ein Sachbuch macht genau das: Er vermittelt die Idee des Buches in visueller Form. Und er gibt ein Versprechen ab. In dem Buch wirst du noch mehr zu deinem Thema erfahren. Garantiert!
Ein Buchtrailer für einen Roman verspricht dir Unterhaltung – und das Ausleben bestimmter Emotionen beim Lesen – zum Beispiel Angst, Freude oder auch Lust.
Welche Elemente machen einen guten Buchtrailer aus?
Ein Buchtrailer ist wie das Cover eines Buches. Er regt an, sich mit dem Buch zu beschäftigen, und im Idealfall produziert er zusätzliche Bilder. Nach dem Buchtrailer sollte das Kopfkino weitergehen – mit einer ordentlichen Portion Fantasie und vor allem Neugierde. Denn das Buch soll ja gekauft werden. Der Trick ist: Verrate etwas vom Inhalt, aber lasse es spannend genug, damit die zukünftige Leserschaft alles wissen möchte!
Ein Mittel, das zu erreichen, ist es, eine ganz bestimmte Atmosphäre aufzubauen, die sich natürlich auch im Buch wiederfinden sollte. Der Trailer muss den Zuschauer ab der ersten Sekunde packen, ihn verführen, und auch entführen in eine andere Welt.
Wie bei einem guten Kinotrailer ist auch bei einem Buchtrailer das Sound-Design wichtig, also der Einsatz von Musik, Geräuschen, Effekten und ggf. gesprochener Sprache.
Das Sound-Design sollte die Stimmung des Buches widerspiegeln und den Zuschauer emotional ansprechen.
Die Machart kann dabei ganz unterschiedlich sein. Da kommt es immer auf das Thema an. Fotoanimationen, Realbild-Videos, Zeichnungen, Animationen oder auch nur bewegter Text – mit und ohne Sprecher. Hier ist viel möglich.
Ob du einen Kommentar, einen Dialog oder eine Erzählstimme verwenden solltest, hängt vom Inhalt deines Buches und deinem Budget ab.
Bestimmte Konzepte funktionieren mit einer professionellen Sprecherin oder einem Sprecher einfach besser. Besonders bei Geschichten, die aus der Ich-Perspektive erzählt werden. Wir empfehlen dir immer mit Profi-Sprechern zu arbeiten. Ein Online-Casting kannst du kostenfrei erstellen und so deine Lieblingsstimme finden. Die Honorare bei einer Buchung hängen dann von der Bekanntheit der Stimme, der Länge des Trailers und dem Verwendungszweck ab. Rechne mit zusätzlichen Kosten zwischen 250 € und 800 € inkl. MwSt.
Sprengt das dein Budget? Du kannst auch computergenerierte Stimmen für deinen Trailer nutzen. Dank Künstlicher Intelligenz ist das sehr kostengünstig und in hervorragender Qualität möglich.
Wenn du dir das leisten möchtest, ist unsere Empfehlung aber klar: Entscheide dich für eine professionelle Sprecherin oder einen professionellen Sprecher. Nur diese können die Geschichte, das Tempo und die Emotionen deines Buchtrailers richtig interpretieren und ihre Stimmlage und Stimmfarbe so anpassen, dass es nicht nur perfekt, sondern oft auch einzigartig klingt. Dank ihrer Erfahrung können sie ihre Stimme so anpassen, dass sie zur beabsichtigten Botschaft und zum Publikum passt.
Synthetische Stimmen werden zwar immer besser, haben aber einen entscheidenden Nachteil: Sie werden auch von vielen anderen Nutzern verwendet. Gerade in Videofeeds von Social-Media-Kanälen wie Instagram kann es daher passieren, dass „deine Stimme” aus dem Trailer auch ein anderes Video untermalt. Aber: Oft ist eine computergenerierte Stimme besser als gar keine Stimme. KI-generierte Stimmen sind außerdem schnell erstellt (ideal für Projekte mit engen Fristen) und auch nachträgliche Änderungen am Text sind möglich.
Natürlich könntest du selbst den Text einsprechen, aber davor warnen wir eindringlich. Ein Laie kann einen Profi-Sprecher nicht ersetzen – dieser hat viele Jahre Erfahrung und eine Ausbildung. Zudem sind es oft auch Schauspieler, die mit ihrer Stimme ganz besonders gut umgehen können. Schon wenige Worte können hier Gänsehaut beim Zuhörer hervorzaubern. Nur wenn du einen sehr persönlichen Text aus der Ich-Perspektive schreibst, macht es ggf. Sinn selbst zu sprechen, z. B. bei einer Autobiographie.
Was die meisten Trailer für Romane übrigens gemeinsam haben: Die Autorin oder der Autor spielen darin keine Rolle.
Ein Buchtrailer sollte nicht länger als maximal 1 bis 2 Minuten sein, um die Aufmerksamkeit des Zuschauers nicht zu verlieren. Videos unter 1 Minute sind empfehlenswert. Beachte auch: Auf einigen Plattformen gibt es zeitliche Begrenzungen für bestimmte Veröffentlichungsarten, z. B. im normalen Feed oder für eine Story.
Und vielleicht das Wichtigste: Natürlich sollte ein Buchtrailer ansprechend und hochwertig aussehen.
Kann ich einfach selbst einen Buchtrailer erstellen oder benötige ich einen professionellen Dienstleister? Worauf muss ich achten?
Jeder von uns kennt Trailer für Spielfilme, z. B. aus dem Kino oder von Streamingplattformen. Ein Buchtrailer wird bewusst oder auch unbewusst damit verglichen. Die Messlatte liegt also sehr hoch. Die meisten Autorinnen und Autoren, besonders im Selfpublishing, sind es gewohnt, fremde Hilfe anzunehmen und Spezialisten zu engagieren – ich denke hier an Coverdesign, Lektorat, Korrektorat und den Buchsatz.
Daher kann ich nur empfehlen auch einen Buchtrailer von Experten erstellen zu lassen. Denn es gibt ein großes Risiko: Wirkt der Buchtrailer unprofessionell, färbt sich das auch auf die Erwartungshaltung des Buches ab. Ist das Video also mies, muss auch die Qualität des Buches schlecht sein. Konkret: Die Leute werden die Qualität deines Trailers immer mit der Qualität deines Buches gleichsetzen. Ist das gerecht? Nein! Aber es ist eine Chance mit geringem finanziellem Aufwand und einem professionellen Partner einen kinoreifen Buchtrailer zu präsentieren, der sich dann auch positiv auf dein Buch auswirkt.
Wenn du dennoch selbst einen Trailer erstellen möchtest, hast du als Autorin oder Autor einen großen Vorteil gegenüber anderen Branchen: du kennst dich gut mit Dramaturgie aus!
Damit kannst du sicherlich schon mal ein tolles Drehbuch schreiben. Die gute Nachricht dazu: Es gibt auch tolle, kostenlose Schnittprogramme und Material wie Videos, Musik und Geräusche aus kostenfreien Bibliotheken.
Auf unserer Trailerpraxis-Webseite findest du in den FAQs Empfehlungen zu kostenlosen Programmen und Bibliotheken mit gratis Material. Allerdings wird es ohne Filmverständnis und ein bisschen Filmhandwerk nicht leicht, einen professionellen Trailer zu erstellen, der deinem Buch gerecht wird. Dazu kommen Tücken im Lizenz-Management, die schnell teuer werden können. Material, das kostenlos ist, darf nicht immer kommerziell verwendet werden. Und gekauftes Material darf nicht überall gezeigt werden. Lizenzbestimmungen können sehr knifflig sein.
Mein Tipp: Falls du deinen Trailer selbst umsetzen möchtest, orientiere dich am besten an vorhandenen Beispielen, die dir gefallen. Besuche dazu die kuratierte Galerie auf unserer Webseite und lasse dich inspirieren. Auch bei YouTube und Facebook gibt es viele Buchtrailer.
Und denke bei der Produktion an alle Sinne. Das ist wie beim Schreiben. Ein Trailer besteht nicht nur aus Sehen – also dem Bild. Es gibt Geräusche, Musik und es gibt auch eine zeitliche Komponente. Denn der Schnitt hat immer ein Verhältnis mit der Zeit. Jedes Bild dient der Informationsvermittlung. Der Zuschauer muss verstehen, was ich ihm mitteilen möchte. Dafür habe ich nur wenige Sekunden Zeit.
Klingt dir das zu abstrakt? Keine Sorge, ich werde dir das gleich konkret anhand eines Buchtrailers erklären.
Vielleicht hast du auch Probleme eine Geschichte oder eine Idee für deinen Trailer zu finden? Mein Tipp: Konzentriere dich dann auf ein (!) Thema, auf ein (!) Ereignis oder auf einen (!) Konflikt aus deinem Buch. Orientiere dich am Klappentext, deinem Pitchtext oder der Log-Line.
Ein Trailer sollte auch immer die Stimmung aus dem Buch aufgreifen. Frage dich also: Was soll der Zuschauer beim Betrachten fühlen?
Wenn du die Produktion deines Buchtrailers einem Profi überlässt, hast du übrigens noch einen weiteren Vorteil: Du bekommst neue Impulse, neue Ideen, die du selbst gar nicht gehabt hättest. Deshalb würde ich auch kein Buchcover für meine Bücher selbst erstellen. Ist doch prima: Ich kaufe mir Ideen ein und darf sie dann für meinen Erfolg benutzen.
Ich habe dir schon am Anfang des Artikels versprochen, dass ich dir einige Geheimnisse aus unserem Alltag bei der Produktion von Trailern verraten werde. Das wird spannend!
Damit du aber auch das große Ganze dahinter besser verstehst, betrachten wir erstmal den Einsatz von Videos im Marketing-Mix. Denn ohne geht es einfach nicht mehr.
Zum Glück wird es immer einfacher Videos zu produzieren und zu veröffentlichen.
Du kannst Videos auf deiner Website, im Blog oder sogar in deinem Webshop einbinden und zusätzlich auf allen bekannten Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram oder Tik Tok teilen. Wenn du regelmäßig Videos veröffentlichst, solltest du auch auf YouTube einen eigenen Kanal anlegen. So wirst du zum Sender.
Dabei solltest du immer eine der wichtigsten Regeln beachten …
Videos brauchen eine Geschichte!
Warum Videos heute so gut funktionieren, weißt du jetzt schon – die Leute möchten es schön bequem haben, beim Konsumieren von Informationen. Und Bewegtbild eignet sich hierfür besonders gut – auch für dein Marketing.
Social-Marketing mit Videos ist eng mit dem Begriff des „Content Marketings“ verbunden. Es geht also um Inhalte. Und um bestimmte Themen, die auf eine ganz konkrete Art erzählt werden wollen. Wenn du Videos für die Kommunikation auf Social-Media-Plattformen entwickelst, solltest du eine umfassende Vorstellung davon haben, welche Geschichte du dort erzählen möchtest. Das kann die Idee für ein Video sein. Oder auch für eine Serie von Videos. Es klingt banal, ist aber immens wichtig. Es macht keinen Sinn, einfach nur viele kurze Videos zu veröffentlichen, damit du in Erinnerung bleibst. Du brauchst eine Geschichte. Unser Tipp: Übe dich im Storytelling. So können deine Videos zu deinem Buch über verschiedene Kanäle weitergeführt werden.
Ein Beispiel: Du machst ein einfaches Video mit deinem Smartphone und informierst auf Facebook, Instagram oder TikTok, dass du gerade an einem spannenden Projekt arbeitest. Konkret schreibst du gerade an einem Drehbuch für einen Buchtrailer. Denn dein neuer Roman erscheint in wenigen Wochen. Das macht Spaß, du bist aber auch ganz schön aufgeregt. Mehr darfst du aber im Moment leider noch nicht sagen. Aber auf deiner Webseite können dir alle über die Schulter schauen und noch mehr entdecken. Dort zeigst du z. B. Fotos oder kurze Videos, wie du am Trailer arbeitest.
Vielleicht postest du dann auf Social-Media ein paar Tage später das Cover des Buches. Dann den Klappentext und dann ein kurzes Teaser-Video, das die Premiere deines Trailers ankündigt am Tag X. Und dann erst – am Tag X – zeigst du den Trailer!
Diese übergreifende Art des Storytellings macht Appetit auf das, was noch kommt. Es macht neugierig, und es hält das Interesse an deinem Projekt fortlaufend aktuell. Aber für wen genau? Das solltest du wissen. Daher ist mein nächster Tipp:
Kenne deine Zielgruppe!
Wenn dein Video produziert ist, kennst du auch schon deine Zielgruppe. Hoffentlich. Jugendliche wollen anders angesprochen werden als „Silver Surfer“, also im Ruhestand befindliche aktive Senioren, private Endkunden im Business-to-Consumer-Bereich anders, als Entscheider in Unternehmen im Business-to-Business-Bereich.
Nach der Produktion folgt die Veröffentlichung. Hier sind die unterschiedlichen Regeln der vielen Plattformen zu beachten. Und die Besucher. YouTube ist eine altersübergreifende Plattform geworden. Hier tummelt sich jedes Alter. Auf Facebook wirst du ggf. eher die „Best Ager“ finden, während Plattformen wie Twitch, Snapchat und TikTok aktuell noch ein jüngeres Publikum ansprechen.
Zu wissen, wen du erreichen möchtest, ist für eine Videomarketingstrategie von grundlegender Bedeutung. Wie im Marketing üblich, hilft es, mit Personas zu arbeiten, um konkrete Entscheidungen besser zu treffen. Wenn du Schwierigkeiten hast, deine Zielgruppe zu definieren, frage dich: „Wo treibt sich meine Zielgruppe im Internet herum? Welche Apps nutzt sie? Welche Plattformen?“
Kenne deine Plattform (und das Format)
Wenn du deine Zielgruppe definierst, frage dich auch, ob sie eher am Desktop-Computer oder am Notebook sitzt oder Inhalte über mobile Endgeräte, wie Smartphones oder Tablets konsumiert.
Wenn du mobile Nutzer ansprechen möchtest, solltest du eher ein Bildseitenverhältnis im Hochformat (z. B. 9:16) wählen. Bei Nutzern, die am Notebook oder Desktop-Computer sitzen, können es auch klassische Querformate, also 16:9, sein. Bei einer gemischten Zielgruppe kann ein quadratisches Format vielleicht die beste Lösung sein.
Oft entscheidet aber auch die Plattform bzw. der Kanal über das Videoformat.
YouTube bevorzugt beispielsweise das Format 16:9. Bei hauptsächlich mobil genutzten Diensten wie YouTube Shorts oder Instagram ist das Hochformat ratsam. TikTok bevorzugt Hochkant-Videos, während bei Amazon und LinkedIn das Format 16:9 gewünscht ist.
Mein Tipp: Wenn du verschiedene Formate mischen musst, sollte der Trailer immer gleich bleiben, damit er auf verschiedenen Plattformen wiedererkannt wird.
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, wie sich das leicht umsetzen lässt. Du kannst in einen Trailer im Querformat 16:9 hineinzoomen, um ein Hochkantformat zu erreichen, oder du nutzt die freie Fläche z. B. für Werbung oder zusätzliche Informationen.
Dein Buchtrailer ist fertig und du möchtest ihn veröffentlichen? Hier gibt es eine Sache, die du ganz besonders beachten musst!
Lade dein Video auf jeder Plattform einzeln hoch
YouTube ist Google. Instagram ist Facebook bzw. Meta. So einfach ist das. Wenn du dein Video bspw. bei YouTube hochlädst und dann „per Link“ auf Facebook veröffentlichst, merkt das Facebook und findet es „so naja“. Heißt konkret: Dein Video wird bei Facebook erscheinen, aber glaube bitte nicht, dass dein Beitrag auch oft angezeigt wird, z.B: im News-Feed.
Lade dein Video daher immer einzeln auf den unterschiedlichsten Plattformen. Und vergebe immer einen Titel, Tags und eine Beschreibung. Auch das Titelbild solltest du individuell auswählen oder erstellen.
Binde deine Videos auf deiner Webseite ein
Binde dein Video auch auf jeden Fall auf deiner eigenen Website ein. Damit fesselst du die Aufmerksamkeit deiner Interessenten – aus gutem Grund. Wenn sich Besucher auf deiner Webseite dein Video ansehen, steigt die Verweildauer. Das registriert Google & Co. und wertet dein Angebot auf. Der Lohn: Deine Webseite klettert im Ergebnis der Suchmaschinen nach oben. Und wird dadurch mehr angeklickt.
Ob du dein Video selbst auf den Server des Hosters hochlädst oder bspw. über einen YouTube-Link einbindest, ist dabei fast egal. Der Vorteil von YouTube ist, dass die „Klicks“ mitgezählt werden und es ggf. einen „Daumen hoch“ gibt. Der Nachteil ist, dass mit einem Klick der Besucher schnell direkt zu YouTube springt und sich dort andere Videos ansieht.
Viele Marketing-Fachleute raten dazu, die Navigations-Elemente wie den Stopp-Button auszublenden während der Wiedergabe, damit das Video bis zum Ende läuft und so die Verweildauer noch mehr steigert. Die meisten Besucher werden davon aber nur genervt sein.
Übrigens: Allein, dass du ein Video auf deiner Webseite hast, honoriert Google vermutlich schon mit einem besseren Ranking. Denn Google weiß: Webseiten mit Videos sind für Besucher viel interessanter, weil die meisten Besucher einfach zu bequem sind, um Texte zu lesen. Du erinnerst dich …
Soll ich für Werbung bezahlen? Oder: Bezahlte Werbung vs. Organische Werbung
Das ist keine leichte Frage. Organische Werbung ist toll, denn diese kostet nichts. Poste einfach das Video auf den gewünschten Plattformen und freue dich über die Resonanz.
Das Problem: Es wird immer schwieriger, die Leute zu erreichen und Klicks zu erhalten. Die Plattformen möchten und müssen Werbung verkaufen, denn sonst gehen sie pleite. Die Zeiten, wo du mit einigen Beiträgen sehr viele Menschen ansprechen konntest, sind endgültig vorbei.
Irgendwann wirst du aber vielleicht über bezahlte Werbung nachdenken müssen, da deine organische Zielgruppe ausgeschöpft ist, die Reaktionen ausbleiben oder du einfach neue Leute erreichen möchtest.
Sieh bezahlte Werbung auch als Vorteil. Nie war es einfacher, für einen sehr geringen Betrag eine riesige Anzahl von Leuten zu erreichen, die genau die gewünschten Interessen haben, die du suchst.
Mein Tipp: Gehe es vorsichtig an, d. h. kontrolliere deine Ausgaben sowie Zahlen wie die Click-Through-Rate (CTR) oder die Conversion-Rate (CVR). Damit wird das Verhältnis von Klicks zu dem definierten Ziel, zum Beispiel einem Buchkauf auf deiner Webseite, bezeichnet. Es ist sinnlos, Geld für Werbung auszugeben, wenn dein Produkt keine Umsätze generiert. Du solltest aber auch nicht zu kurzfristig denken. Die Algorithmen der Plattformen sind intelligent und lernen ständig dazu, solange deine Werbung aktiv ist. Du solltest eine Kampagne daher mindestens drei Wochen lang schalten, damit die perfekte Zielgruppe für dein Produkt automatisch gefunden wird.
Jede Social-Media-Plattform hat übrigens ihre eigenen Werbemöglichkeiten, die sich teilweise stark unterscheiden. Auch die Vorgaben zu den Formaten können sich jederzeit ändern. Beachte daher stets die aktuellen Informationen auf den Webseiten der Anbieter.
Spreche eine Einladung aus
Deine Freunde werden sich dein Video auf jeden Fall ansehen. Aber andere Menschen?
Mache dich in den Weiten des Internets bemerkbar: Setze auf ein starkes Thumbnail, Titelbild und einen verständlichen Titel. Auch hier ist die Plattform entscheidend. Große Buchstaben sind bei YouTube normal und sorgen für reichlich Klicks, Facebook wünscht sich maximal 20% Schriftanteil im Bild – auch wenn die Regeln gelockert wurden. Hier musst du also unterschiedliche Bilder und Texte liefern.
Behalte dabei immer deine Zielgruppe im Blick. Deine Zuschauer reagieren auf das, was sie visuell anspricht – ähnlich wie bei einem Buchcover. Dein Bild sollte den Inhalt des Videos wieder spiegeln. Verspreche nichts, was du nicht halten kannst.
Mein Tipp: Wenn du regelmäßig Videos veröffentlichst, überlege dir ein einheitliches Erscheinungsbild mit spezifischen Designelementen. So wirst du zu einer Marke mit hohem Wiedererkennungswert. Besonders bei YouTube ist das relevant.
Denke an Untertitel
Die meisten Buchtrailer werden mit Texteinblendungen produziert, um die Kosten gering zu halten. Manchmal kommt aber auch eine Sprecherin oder ein Sprecher zum Einsatz. Dann: Achtung!
Viele Menschen schauen sich Filme auf ihrem Smartphone an. Die mobile Übertragung sorgt in der Regel für eine Stummschaltung. Deine Zuschauer hören dadurch nichts. Bewusst oder unbewusst. Die Lösung: Untertitel!
Meta-Plattformen und YouTube können Untertitel durch ein spezielles Dateiformat ein- und ausblenden. Eine Alternative ist es, die Untertitel in das Video fest einzubrennen. Dadurch erscheinen sie immer im Bild.
Ein weiterer Grund, Untertitel einzusetzen, ist das Ziel ,Videos barrierefrei anzubieten – also z.B. für hörbeeinträchtigte Personen.
Und: Untertitel haben noch einen Vorteil. Du möchtest vielleicht verschiedene Sprachversionen erstellen, dann sind Untertitel eine gute Option. Die Sprache lässt sich auf bestimmten Plattformen vom Zuschauer auswählen – und schon werden diese eingeblendet. Plattformen wie YouTube übersetzen sogar vollautomatisch in andere Sprachen.
Nutze immer Beschreibungen
Du hast einen Buchtrailer. Sehr gut! Verlasse sich dich aber bitte nicht nur auf das Bewegtbild, du musst auch weiterhin texten. Gib deinem Video – egal, bei welcher Plattform – immer einen aussagekräftigen Titel. So machst du die Zuschauer auf das Video aufmerksam und es wird über die Suchfunktionen der Plattform gefunden. Aber übertreibe es nicht! Du möchtest ja positive Reaktionen und beste Kommentare lesen.
Denke auch daran, dein Video mit Tags zu verschlagworten. Stichworte sind hier #Hashtag- und die Keyword-Suche. Ebenfalls solltest du immer eine ausführliche Beschreibung verfassen. Auch wenn diese Zeilen die wenigsten Besucher lesen werden, werten Suchmaschinen die Texte aus. Die Textbeschreibung ist auf vielen Plattformen jetzt schon wichtiger, als Hashtags und Keywords.
Zusätzlich zu den direkten Begriffen, die sich auf deinen Trailer bzw. dein Projekt beziehen, solltest du in den Texten oftmals gesuchte Begriffe verwenden. Idealweise in einer Überschrift, z. B. in einem Blog-Beitrag, der deinen Videotrailer enthält. Suchmaschinen lieben Überschriften. Bei einer HTML-Programmierung sind dies Elemente wie <h1>, <h2>, …
Ich gebe dir ein Beispiel: Wenn du einen Trailer zu einem Buch veröffentlichst, das sich mit den Themen „Entgiften“ und „Entschlacken“ beschäftigt, dann sollten auch Begriffe wie „Detox“ oder „Gesunde Ernährung“ zusammen mit dem Video genannt werden. So sehen auch neue Besucher, die nach diesen Begriffen suchen, zufällig das Video – und werden ganz nebenbei zu Käufern des Buches.
Denke an deine Links!
Schon fast banal, wird aber leider oft vergessen: Veröffentliche zum Beschreibungstext auch immer einen Link zu deiner eigenen Webseite und zum Produkt – z. B. der Verkaufslink zu deinem Buch.
Veröffentliche regelmäßig
Gerade auf Social-Media-Plattformen solltest du in einem regelmäßigen Rhythmus Videos veröffentlichen. Beobachte aber dabei genau deine Zielgruppe. Gewinnst du durch die Häufigkeit „Follower“ oder verlierst du „Fans“?
Es muss nicht immer ein Videotrailer sein. Als Buchautorin oder Buchautor kannst du dich auch einmal selbst vorstellen, aus deinem Buch vorlesen oder von deinem Projekt erzählen. Das stärkt auch deine Autorenmarke.
Ein kleiner Extra Tipp: Fordere deine Zuschauer zu Reaktionen auf. Stelle eine Frage:
„Was ist dein Lieblingsbuch der letzten 10 Jahre?“, bitte charmant um Kommentare oder „einen Daumen hoch“ bei YouTube.
Interaktionen, wie ein hinterlassener Kommentar, werden von den Algorithmen positiv bewertet. Die Folge: Dein Beitrag wird häufiger angezeigt.
Aber übertreibe es bitte nicht. Viele Autorinnen und Autoren verbringen z.B. extrem viel Zeit damit, irgendwelche Posts bei Instagram zu machen um mehr Follower zu bekommen. Das funktioniert vereinzelt natürlich gut. Für viele aber auch nicht. Du kannst hunderttausende von Followern haben – wenn die nicht deine Bücher kaufen, bringt es nichts und du verschwendest deine Zeit, in der du schreiben könntest. Investiere daher lieber in bezahlte Werbung, um gezielt neue Leserinnen und Leser anzulocken. Besonders bei Bücherserien lohnt sich das oft mehr.
Pflege deine Community
Kümmere dich um deine „Community“. Das heißt konkret: Lese die Kommentare zu deinen Veröffentlichungen auf allen Plattformen und reagiere darauf.
Communitybeiträge können bei YouTube Umfragen, GIFs, Text, Bilder und Videos enthalten. Sie geben dir die Möglichkeit auch dann mit deinen Zuschauern in Kontakt zu bleiben, wenn du mal kein neues Video hochlädst.
Nutze Videos für dein E-Mail-Marketing
Die E-Mail ist tot – lang lebe die E-Mail! Der klassische Newsletter bringt oft noch die meisten Klicks. Mit einem Video erhöhst du die Öffnungsraten und Klickraten deiner E-Mails. Und es ist leicht. Allein der Begriff „Video“ in der Betreffzeile einer E-Mail steigert die Chance, dass deine Nachricht gelesen wird. Dein Video bindest du dann in der E-Mail als Vorschaubild ein. Achte darauf, dass ein Play-Knopf sichtbar ist. Auch animierte Bilder als GIF-Animation können gut funktionieren.
Vergiss nicht deine Botschaft und den Call-to-Action
Der Ansatz für dein Video ist kreativ. Die Idee himmlisch. Der Film wird mitreißend und begeistert deine Familie und deine Freunde … Aber hast du auch deine Botschaft transportiert?
Denn genau hierfür eignen sich Videoclips besonders. Allerdings solltest du es nicht übertreiben. Konzentriere dich auf eine Botschaft je Video. Und vergiss im Video nicht den Call-to-Action, also den Aufruf etwas zu tun: z.B. deine Webseite zu besuchen, das Buch zu lesen oder einen Newsletter zu abonnieren.
Puh, das waren schon eine ganze Menge an Informationen. Ich hoffe, du bist gedanklich noch bei mir und die Tipps helfen dir genauso wie vielen anderen Autorinnen und Autoren. Wie versprochen, wird es jetzt nochmal ganz konkret. Ich erkläre dir die komplette Produktion des Buchtrailers zum Thriller „NO EXIT / LM“.
Mache jetzt gerne eine kleine Pause, atme etwas frische Luft, hole dir einen Tee oder Kaffee und dann geht es gleich weiter.
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Praxisbeispiel: Buchtrailer zu NO EXIT / LM
Jetzt wird es sehr persönlich für mich und spannend für dich. Denn ich werde dir verraten, wie wir in der Filmpraxis Buchtrailer produzieren. Aber nicht irgendeinen – sondern den Buchtrailer zu einem Roman, den ich geschrieben habe.
Ich erkläre dir die komplette Produktion: von der ersten Idee über die Auswahl von Bild- und Tonmaterial bis hin zum fertigen Sound-Design. Das mache ich, wie bereits erwähnt, aus 2 Gründen: Zum einen habe ich die Nutzungsrechte am Material und zum anderen weiß ich genau, warum was an welcher Stelle gemacht wurde.
Die Erklärungen sind aus dem Lernkurs „Sound-Design für Filmemacher“.
Eines ist mir in diesem Praxisteil besonders wichtig. Wie du weißt, bin ich Regisseur. Und ein Videotrailer folgt, genauso wie jeder andere Film einem dramaturgischen Aufbau. Daher erhältst du von mir konkrete Tipps, wie du deinen eigenen Trailer sinnvoll strukturieren. Du erfährst auch, wann du welche Informationen dem Zuschauer geben musst und was du unbedingt am Ende des Trailers tun solltest!
Doch fangen wir vorne an: Was ist das erste und wichtigste Element für die Umsetzung eines Videotrailers?
Während du über die Antwort nachdenkst, zeige ich dir zunächst noch einmal das Ergebnis. Hier ist der fertige Buchtrailer zu meinem Roman NO EXIT / LM.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Ich habe dir übrigens bewusst vorab nichts über den Inhalt der Geschichte erzählt. Also, worum es in diesem Buch geht. Denn ein Trailer muss beim Zuschauer ohne Vorbereitung funktionieren.
Und jetzt zurück zu meiner Frage: Was ist das erste und wichtigste Element für einen Trailer?
Es ist die Idee!
Und deshalb muss ich mich erstmal mit dem Produkt vertraut machen. In meinem Fall ist es natürlich relativ einfach, weil ich ja der Autor dieses Buches bin. Ich kenne die Inhalte. Und ich weiß auch genau, welche Schwerpunkte es gibt, die ich vermitteln möchte. Betrachten wir das Thema Buchtrailer zunächst etwas allgemeiner.
Ein Buchtrailer ist im Prinzip wie ein Cover für ein Buch. Der Trailer soll also neugierig machen. Genauso, wie das Cover neugierig machen soll auf das Buch. Und Buchtrailer sind im Prinzip nichts anderes, wie auch Trailer für Spielfilme, die du heutzutage nicht nur im Kino sehen kannst. Denn ganz ähnlich, wie wenn ich in den Mediatheken der TV-Sender stöbere oder bei Streaming-Anbietern wie Netflix und Amazon, helfen mir Buchtrailer dabei eine Entscheidung zu treffen. Die Frage, die dahinter steckt ist immer: Was möchte ich als Nächstes erleben?
Möchte ich eintauchen in eine spannende Geschichte? Möchte ich lieber eine romantische Erzählung genießen? Möchte ich einen historischen Roman lesen oder eine Biografie? Und der Buchtrailer muss mir helfen, diese Entscheidung treffen zu können.
Und die wichtigsten Elemente für einen Trailer kennst du bereits. Das ist das Zusammenspiel von Material, also von Bild, von Musik, von Geräuschen, von Texteinblendung und gegebenenfalls auch von Sprache, also von Kommentaren oder Voice-Over, die ein Sprecher übernimmt.
Ich muss mich immer fragen: Welche Stimmung möchte ich erzeugen und mit welchen Mitteln werde ich das erreichen?
Und vor allen Dingen möchte ich, dass am Ende, wenn der Zuschauer meinen Trailer gesehen hat, das Kopfkino weitergeht. Ich möchte, dass er neugierig ist. Er muss dafür förmlich brennen, um zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht. Natürlich ist das immer verbunden mit der Aufforderung, das Buch bzw. das Produkt zu kaufen.
Ich kenne jetzt natürlich als Autor mein Buch, ich kenne die Inhalte, ich weiß, um was es geht, und ich weiß, was ich erzählen möchte.
Ich werde dir gleich den Aufbau eines Trailers nochmal ganz grundsätzlich erklären. Jetzt muss ich erstmal eine Entscheidung treffen. Möchte ich mich erst um das Videomaterial kümmern, also um das Bild, oder möchte ich mich vielleicht von einer Musik inspirieren lassen.
Beide Varianten sind möglich. In meinem Fall habe ich mir zuerst die Musik herausgesucht und dann mit Hilfe der Musik die passenden Bilder gefunden.
Das Material (Bild, Musik, Geräusche) kommt von kostenpflichtigen Bibliotheken. Meine Empfehlungen dazu findest du hier:
Ich möchte dir einige Tipps geben, zum Aufbau eines Video Trailers. Und wie wir den Clip zu meinem Buch in der Trailerpraxis geschnitten haben. Ich kann dir nicht im Einzelnen den kompletten Schnitt zeigen. Das würde den Rahmen einfach sprengen.
Du siehst hier die Timeline des Trailers, dargestellt in 3 verschiedenen Farben: grün, gelb und rot.
Die Timeline ist jetzt ungefähr 1 Minute lang. Warum eine Minute?
Das ist auf vielen Social-Media-Plattformen die maximale Dauer für einen Video-Clip, den du sinnvoll hochladen kannst, damit das Ganze noch im Feed erscheint. Außerdem weißt du selbst: Die Aufmerksamkeitsspanne der Zuschauer sinkt immer mehr.
Je kürzer ein Video ist, desto mehr Zuschauer wirst du bekommen. Zu kurz darf es aber auch nicht sein.
Warum 3 Farben?
Das soll dir verdeutlichen, dass auch ein Trailer in der Regel eine dramaturgische 3-Akt-Struktur hat. Das ist ähnlich wie bei einem Theaterstück oder bei einem Film. Natürlich gibt es auch noch andere Modelle, aber das klassische 3-Akt-Modell lässt sich auf sehr viel anwenden. Das habe ich dir hier bildhaft verdeutlicht durch diese 3 Farben. Wir haben den ersten Teil hier in Grün. Wir haben den zweiten Teil, den Mittelteil, in Gelb. Und wir haben hier in Rot den dritten Teil, das Finale. Vereinfacht werden die drei Teile auch als Anfang, Mitte und Ende bezeichnet. Inhaltlich genauer sind: Exposition, Konfrontation und Auflösung.
Das 3-Akt-Modell ist das grundlegende Fundament des Storytellings. Es unterteilt eine Geschichte in drei klare Abschnitte. Dieses Konzept geht auf das antike griechische Theater zurück und hilft, Erzählungen dramaturgisch spannend, logisch und emotional wirkungsvoll zu strukturieren.
Und um was geht es jetzt inhaltlich in diesen 3 Teilen? Auch das verrate ich dir.
Du musst den Zuschauer zunächst abholen, also seine Aufmerksamkeit bekommen, und für Orientierung sorgen. Wichtig ist, dass du in die Geschichte einführst. Du stellst normalerweise die Figuren vor. Wer handelt in dieser Geschichte? Wer sind die Hauptprotagonisten? Vielleicht stellst du auch schon einen Antagonisten vor. Ansonsten wäre dieser im zweiten Teil zu nennen. Denn im zweiten Teil, oder auch im zweiten Akt, also dem Mittelteil, wird die Geschichte entwickelt. Du definierst hier einen zentralen Konflikt und schickst deine Protagonisten in die Konfrontation. Und genau hier steigt auch die Spannung.
Im dritten Akt, dem Finale, bietest du noch mehr Action. In der klassischen Struktur würde jetzt hier der Höhepunkt kommen, mit der Auflösung der Geschichte. Alle Fragen würden jetzt im Finale beantwortet werden. Bei einem Trailer machst du das natürlich nicht. Denn du möchtest etwas anderes erreichen. Du möchtest erreichen, dass sich der Zuschauer für das Thema und das Produkt interessiert. Hier ist es ein Buch.
Der Zuschauer soll dabei fühlen, er muss etwas spüren. Er soll mehr wissen wollen, neugierig sein. Das Interesse muss nach vorne gebracht werden. Letztendlich geht es natürlich darum, das Buch zu verkaufen. Man kann es aber auch runterbrechen auf eine einzige Frage. Der Zuschauer soll sich fragen: Wie geht die Geschichte weiter?
Konkret musst du im Trailer Spannung und Neugierde aufbauen. Außerdem sollte dein Trailer für dein Produkt ein konkretes Gefühl vermitteln, das der Zuschauer in dem Produkt auch wiederfindet. Wenn du eine Liebesgeschichte hast, dann sollte vielleicht die Romantik nicht zu kurz kommen im Trailer. Und wenn du eine spannungsgeladene Geschichte hast, wie in meinem Fall, dann solltest du auch etwas Action bieten und natürlich auch Spannung erzeugen.
Ich gehe jetzt meinen Buchtrailer kurz mit dir durch.
Sieh dir dazu das Video nochmal an. Du findest es weiter oben im Artikel.
Du solltest immer mit etwas Besonderem starten, um den Zuschauer zu ködern. Man sagt auch, man schmeißt den Köder für den Fisch aus, um ihn mit der Angel quasi einzusammeln (sicherlich kennst du dazu das Modewort „Hook“). Und wenn ich schon dieses klischeehafte Bild benutze, dann erlaube mir noch eine weitere Anmerkung: Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler! Das heißt, du musst immer deine Zielgruppe im Auge behalten. Denn das, was dir gefällt, ist nicht immer das, was deiner Zielgruppe gefällt.
Versuche immer, die Position deiner Zielgruppe einzunehmen, den Blickwinkel deiner Leserinnen und Leser. Und von da aus schaust du auf den Buchtrailer.
Für die Einführung in deinen Trailer hilft es, ein starkes Bild zu benutzen. Das kann aber auch ein Ton sein oder eine Frage. Ich habe mich hier für eine Kombination entschieden. Ich habe einen relativ starken Ton. Und ich habe auf der Bildebene eine Spezialeinheit der Polizei, die am frühen Morgen oder Abend irgendwo hineilt. Das weckt schon mal Interesse. Ich möchte wissen, was machen die und um was geht es hier?
Dann führe ich einen Mann ein, der nur von hinten gezeigt wird. Das ist die Einführung meines Protagonisten. Ich weiß noch nicht, um wen es hier wirklich geht. Aber ich habe eine spannende Kombination mit einer Frage: „Wie weit würdest du gehen?“ Jetzt möchte ich wissen, wie es weitergeht.
Als Nächstes sehe ich eine Frau von hinten. Ich führe also den zweiten Protagonisten ein. Das kann auch der Antagonist sein. Ich weiß jetzt: Es geht um einen Mann und eine Frau. Die Bilder sind geheimnisvoll und schnell geschnitten. Deshalb bleibt der Zuschauer sicherlich auch dran.
Jetzt vertiefe ich die Einführung meiner handelnden Person noch etwas. Der Mann ist ein „charismatischer Mann“. Das unterlege ich mit passenden Aufnahmen aus seiner Lebenssituation (Sport, schnelle Autos, …). Ich verrate außerdem, dass die Frau eine „lebenshungrige Frau“ ist. Das heißt, sie sucht sicherlich das Abenteuer.
Das mag klischeehaft sein. Aber wichtig ist natürlich, dass du eine Beschreibung findest, die mit wenigen Worten funktioniert und ich mir als Zuschauer nicht erst noch Gedanken machen muss, um auf die Lösung zu kommen, was der Absender mir erzählen möchte.
Damit ist die Einleitung abgeschlossen, der grüne, erste Teil. Ich weiß, um wen es geht. Ich habe die Figuren kurz charakterisiert. Das ist die Exposition.
Im Mittelteil wird die Geschichte weiter vertieft. Ebenfalls stelle ich hier den zentralen Konflikt vor. Damit nähere ich mich dem eigentlichen Kern der Geschichte. Das Paar ist „gefangen in einer dunklen Obsession“. Sie streiten sich. Sie haben ein Problem. Das versuchen sie zu lösen, indem sie „einen Killer engagieren“. Auch das macht natürlich neugierig. Es ist ungewöhnlich.
Jetzt kommt der Grund, warum die beiden sich für einen Auftragskiller interessieren. Er soll nämlich „einen von beiden töten“. Das erscheint erstmal absurd, erhöht aber die Spannung.
Dann kommt noch eine zusätzliche Information. „Ein verdecktes Los entscheidet darüber, wer von beiden sterben soll.“
Wir wissen also nicht, wen es treffen wird.
Jetzt führe ich den Antagonisten ein, den Gegenspieler. Das ist der Auftragskiller oder auch Mörder. Und auch hier habe ich wieder die Kombination aus sehr starken Bildern und Sound-Design. Und eine weitere Information. Nämlich, dass der Auftragskiller „sein eigenes Spiel spielt“.
Das heißt, die Grundidee der beiden scheint nicht so ganz zu funktionieren. Der Mörder macht irgendetwas anderes. Ich weiß jetzt natürlich nicht, um was es wirklich geht. Aber ich möchte es als Zuschauer wissen.
Das ist jetzt der Übergang in den dritten Teil, in den dritten Akt.
Hier erhöhst du noch mal das Tempo. Da die wichtigsten Informationen in der Einführung und im Mittelteil bereits verraten wurden, geht es jetzt darum, wirklich Spannung und Neugierde zu erzeugen.
Am Ende des Trailers gibst du dann noch einen „Call-to-Action“ (CTA). Also eine konkrete Aufforderung, was als Nächstes zu tun ist! Das mache ich hier, indem ich schreibe: „Und er ist in deiner Nähe!“ (= Kaufe das Buch!).
Dazu kommen noch ein paar Informationen zum Autor, also zu mir. Und dann zeige ich natürlich das Buchcover und die Adresse meiner Website. All dies, kann auch in nur einem Schlussbild erzählt werden, um die Länge des Buchtrailers zu kürzen.
Da die Musik in meinem Buchtrailer ebenfalls in Abschnitte geteilt ist, gibt es noch einen Claim: „In dieser Liebe gibt es kein Zurück“. Das macht einen Bogen zum Anfang der Geschichte: „Wie weit würdest du gehen?“
Schauen wir uns noch das Sounddesign für diesen Trailer an.
Hier siehst du das fertige Ergebnis.
Da sind schon eine ganze Menge Ton-Ereignisse auf meiner Timeline. Ich werde das Sounddesign jetzt nicht Schritt für Schritt durchgehen, sondern ich gehe vom Ergebnis aus und erkläre dir, was ich gemacht habe. Ich glaube, dadurch hast du den größten Lerneffekt.
Schauen wir uns mal die Struktur meiner Timeline an. Ganz oben hast du die Videospur, das weißt du bereits. Hier liegen die drei Teile meines Videos. Grün ist der erste Akt (die Einführung), gelb ist der zweite Akt (der Mittelteil) und rot ist der dritte Akt (Finale mit Höhepunkt). Das habe ich bereits weiter oben ausführlich erklärt.
Wichtig: Das Videobild ist komplett fertig geschnitten. Für das Sound-Design nutze ich einen Videomixdown aus sämtlichen Videospuren und den zusätzlichen Effektspuren, wie zum Beispiel der Titelspur.
Betrachten wir die einzelnen Tonspuren. Ich habe hier insgesamt elf Tonspuren.
Fünf Tonspuren für Soundeffekte (FX). Dann habe ich drei Spuren für spezielle Stereo-Geräusche. Ich habe hier „Foley“ dahinter geschrieben. Das ist für mich ein Hinweis, dass es hier um natürliche Geräusche geht. Foley ist der Standardbegriff in der Filmwelt für einen Geräuschemacher, oder eben für nachträglich hergestellte Geräusche. Auf der neunten Spur habe ich ebenfalls Stereo-Geräusche. Hier habe ich den Zusatz „Atmo“ hingeschrieben. Denn damit unterstütze ich meine Bilder durch eine durchgängige Ton-Atmosphäre, welche die Szene bzw. die optische Umgebung weiter untermalt.
Und dann habe ich zwei Stereo-Musikspuren, denn die ausgesuchte Musik besteht aus zwei Teilen. Bei anderen Musikstücken kann das deutlich komplexer sein.
Die Toneffekte und Geräusche sind mit Filtern weiter bearbeitet worden, um den Sound individueller zu gestalten und weiter zu optimieren.
Die vielen einzelnen Clips, die ich jetzt hier auf meiner Timeline liegen habe, und die Techniken, die ich hier verwendet habe, mögen dir etwas aufwendig erscheinen. Aber tatsächlich wird es in einem ganz ähnlichen Umfang gemacht, wenn du einen narrativen Film hast, also zum Beispiel einen Spielfilm.
Man kann es leider nicht verschweigen: Ein gutes Sounddesign kostet immer Zeit. Damit werden deine Zuschauer aber auch mit einem besonderen Hörerlebnis belohnt.
Wo sehe ich die Zukunft von Buchtrailern? Gute Frage.
Buchtrailer werden die neuen Leseproben. Aus „erst anlesen, dann kaufen“ wird „erst ansehen, dann kaufen“. Sie werden im strategischen Marketing-Mix von Autorinnen und Autoren immer wichtiger werden. Dabei wird der Anspruch an die Umsetzung immer professioneller und anspruchsvoller. Das ist ähnlich wie bei der Entwicklung des Cover-Designs. Heute wird kein Autor mehr seine Bücher mit einem mittelmäßigen Cover verkaufen.
Inzwischen sind Trailer-Produktionen von professionellen Dienstleistern bezahlbar geworden. Mit kostenloser Software lassen sich sogar selbst tolle Videos erstellen. Doch ein Buchtrailer allein reicht nicht aus, es braucht auch ein passendes Social-Video-Marketing. Erst damit kannst du als Autorin oder Autor konkrete Werte und Botschaften für dein Projekt zu einer Vielzahl von Menschen transportieren.
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Ich danke dir für deine Zeit und Aufmerksamkeit und sage: „Nicht warten, sondern starten! Trailer dein Projekt jetzt!“
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